Alarm in Frankfurt: Schüsse in der Nacht zu Montag

Frankfurt am Main - Aufgebrachte Zeugen alarmierten die Polizei: In der Nacht von Sonntag auf Montag fielen in Frankfurt-Ostend mehrere Schüsse.

Anwohner alarmierten die Polizei, die Einsatzkräfte waren rasch vor Ort. (Symbolbild)
Anwohner alarmierten die Polizei, die Einsatzkräfte waren rasch vor Ort. (Symbolbild)  © Montage: dpa/Frank Rumpenhorst, dpa/Boris Roessler

Die Schüsse fielen gegen Mitternacht aus einem Mehrfamilienhaus am Alfred-Brehm-Platz heraus, wie die Polizei mitteilte.

"Selbst das leise Klirren der zu Boden fallenden Patronenhülsen sei wahrgenommen worden", gab ein Polizeisprecher die Aussagen der beunruhigten Anwohner wieder.

Die Polizei war demnach schnell vor Ort. Auch die betreffende Wohnung in dem Haus konnte rasch von den Beamten ausfindig gemacht werden.

Als die Einsatzkräfte sich vor der Wohnungstür als Polizisten zu erkennen gaben, wurde diese von dem 18-jährigen Bewohner der Wohnung geöffnet. Der junge Mann und "drei weitere Personen im Alter von 17, 21 und 22 Jahren" traten heraus.

Bei der Durchsuchung der Wohnung stießen die Einsatzkräfte in einem Tresor auf drei Schreckschusswaffen samt Munition sowie rund 32 Gramm der Droge Marihuana.

Alle vier Verdächtigen mussten mit auf die Polizeiwache. Dabei benahmen sich die jungen Menschen äußerst ungebührlich gegenüber den Beamten: Unter anderem spuckten sie gegen die Streifenwagen.

Die Ermittlungen der Polizei zu dem Vorfall am Alfred-Brehm-Platz in Frankfurt-Ostend dauern an.

Titelfoto: Montage: dpa/Frank Rumpenhorst, dpa/Boris Roessler

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