Mord-Anschlag mit Blumentopf auf Polizistin in Frankfurt: Belohnung ausgesetzt

Frankfurt am Main - Nachdem ein Unbekannter eine junge Polizistin bei einer Corona-Kontrolle am Mainufer in Frankfurt mit einem Blumentopf attackiert hat, ermittelt die Polizei inzwischen wegen versuchten Mordes – ein Belohnung wurde ausgesetzt!

Dieses Foto zeigt den zertrümmerten Blumenkübel am Mainufer in Frankfurt.
Dieses Foto zeigt den zertrümmerten Blumenkübel am Mainufer in Frankfurt.  © Polizeipräsidium Frankfurt

Die Attacke ereignete sich in der Nacht zum 24. Mai nahe des Eisernen Stegs in Frankfurt.

Mehrere Polizisten hatte damals am Mainufer Kontrollen zur Einhaltung der Verordnungen infolge der Corona-Krise durchgeführt.

Dabei war plötzlich ein knapp 20 Kilogramm schwerer Blumenkübel dicht neben einer 25 Jahre alten Polizistin auf dem Boden aufgeschlagen (TAG24 berichtete).

Der schwere Blumentopf hatte die Beamtin nur um wenige Zentimeter verfehlt.

Inzwischen sind sich die Ermittler sicher: Der Täter hatte den Blumenkübel zuvor vom Gelände eines am Eisernen Steg angrenzenden Cafés am Schaumainkai entwendet. Von dort ließ er den mit Erde gefüllten Topf aus etwa vier Meter Höhe herabfallen.

Die Polizei war zunächst davon ausgegangen, dass der Blumenkübel vom Eisernen Steg aus geworfen wurde.

"Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat für Hinweise, welche zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesprochen", sagte ein Sprecher der Frankfurter Polizei.

Fahndung der Polizei nach Blumenkübel-Attacke auf Polizistin

Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • circa 180 Zentimeter groß
  • grauer Kapuzenpullover
  • blaue Jeans.

Laut Polizei hat der Gesuchte ein "nordafrikanisches Erscheinungsbild". Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 0697550 entgegen.

Titelfoto: Polizeipräsidium Frankfurt

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