Frankfurt seit Corona-Krise dreckiger: mehr Kosten für Reinigung

Frankfurt am Main - Seit Beginn der Corona-Krise sind in Frankfurt die Kosten für die Reinigung im öffentlichen Raum gestiegen.

Ein Müllfahrzeug der FES fährt durch die Innenstadt. Obwohl an jeder Ecke öffentliche Mülleimer stehen, sind viele Bereiche Frankfurts durch achtlos weggeworfenen Müll verschmutzt.
Ein Müllfahrzeug der FES fährt durch die Innenstadt. Obwohl an jeder Ecke öffentliche Mülleimer stehen, sind viele Bereiche Frankfurts durch achtlos weggeworfenen Müll verschmutzt.  © Boris Rössler/dpa

Nach aktuellem Stand und kalkuliert bis Anfang Oktober belaufen sie sich auf etwa 360.000 Euro, sagte ein Sprecher des Frankfurter Entsorgungsunternehmens FES.

Die Pandemie habe Erscheinungen sichtbarer gemacht, die es schon vorher gab - etwa die Entsorgung von Verpackungen im öffentlichen Raum.

Mittlerweile gehen die Stadt-Reiniger an den Wochenenden auf "Hot Spot Tour", auch in einigen Parks werde zusätzlich gereinigt.

Am Wochenende gibt es auch nächtliche Reinigungs-Durchgänge von beliebten Plätzen und Treffpunkten.

Hinzu kommt die sogenannte Präsenz-Reinigung im Bahnhofs-Viertel, wo die Stadtreinigung an sieben Tagen in der Woche von mittags bis abends im Einsatz ist.

Bereits vor Beginn der Corona-Pandemie war etwa am Frankfurter Mainufer immer wieder über Müll nach lauen Sommer-Nächten geklagt worden - trotz zusätzlich aufgestellter Abfalleimer.

Die Schließung von Clubs und Diskotheken führte zu mehr Feiernden auf öffentlichen Plätzen.

Nach den Maßnahmen am Frankfurter Opernplatz, für den nun an Wochenendnächten ab Mitternacht ein Betretungs-Verbot gilt, habe sich das Feiern auf andere Plätze verlagert - das mache sich dort dann auch beim Abfall-Aufkommen bemerkbar, sagte der Sprecher.

Titelfoto: Boris Rössler/dpa

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