Kindertagesbetreuung in Hessen: Verdi hat klare Forderung

Frankfurt am Main - Um jetzt die Weichen für eine künftige Kindertagesbetreuung in Hessen auch nach Corona zu stellen, fordert die Gewerkschaft Verdi die Einberufung eines Kita-Gipfels vom Land. 

Die Gewerkschaft Verdi fordert eine verlässliche Zukunftsplanung für Hessens Kitas (Symbolbild).
Die Gewerkschaft Verdi fordert eine verlässliche Zukunftsplanung für Hessens Kitas (Symbolbild).  © dpa/Ronny Hartmann

Die hessischen Kindertagesstätten bräuchten jetzt eine verlässliche Zukunftsplanung, teilte Gewerkschaftssekretärin Kristin Ideler am Montag in Frankfurt mit. 

"Es müssen mehr Fachkräfte in die Einrichtungen und das Kita-System braucht mehr Geld, ohne die Belastung der Kommunen weiter zu erhöhen." Bei einem Kita-Gipfel solle das Land mit Sozialpartnern und Elternvertretungen sowie verschiedenen Interessensgruppen in einen Dialog treten.

Der weiteren Öffnung der hessischen Kitas ab Dienstag sehe Verdi "mit gemischten Gefühlen entgegen". Eine echte Öffnung sei der sogenannte erweiterte Regelbetrieb nicht. "Wir sehen darin eher einen Notbetrieb mit neuen Kriterien."

Nach einer langen Corona-Zwangspause öffnen die hessischen Kitas wieder für mehr Kinder. Jedoch gibt es nach wie vor nur eine eingeschränkte Betreuung.

Auch die Grundschüler der Klassen 1 bis 3 kehren an die Schulen zurück - ebenfalls nur für einen eingeschränkten Unterricht.

Titelfoto: dpa/Ronny Hartmann

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