Erneut Gewitter- und Starkregen-Gefahr in Frankfurt und Hessen

Offenbach am Main - Der Freitag in Hessen wird laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch, doch am Samstag müssen sich die Menschen in Darmstadt, Frankfurt und Kassel auf eine äußerst ungemütliche Wetterlage einstellen.

Auch der Dienst Wetteronline.de (Grafik) sagt für den Samstag in Hessen ein teils hohes Gewitterrisiko voraus.
Auch der Dienst Wetteronline.de (Grafik) sagt für den Samstag in Hessen ein teils hohes Gewitterrisiko voraus.  © Montage: 123RF/Maxim Weise, Wetteronline.de

Wie Meteorologen des Wetterdienstes vorhersagen, wir der Freitag in Hessen niederschlagsfrei und sonnig. Mit Höchsttemperaturen von bis zu 27 Grad in Norden des Bundeslandes und bis zu 31 Grad im hessischen Ried im Süden wird es dabei teils sommerlich heiß.

Auch die Nacht zu Samstag bleibt demnach frei von Niederschlägen. Die Tiefsttemperaturen liegen bei 15 bis 12 Grad, im Raum Frankfurt jedoch um die 18 Grad.

Der Samstag in Hessen beginnt laut DWD zunächst ebenfalls heiter, doch ab den Mittagsstunden soll von Südwesten her starke Bewölkung aufziehen, die "gebietsweise schauerartige oder gewittrige Regenfälle" mit sich bringt.

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"Auch einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel sind möglich, lokal Unwettergefahr", heißt es weiter in der Vorhersage des Wetterdienstes für den Samstag in Hessen.

Es könnten lokal Starkregenfälle mit 25 bis 40 Litern pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit niedergehen.

Vereinzelt seien Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 km/h und Hagel mit Korngrößen von bis zu zwei Zentimetern möglich.

Auch am Sonntag Gewitter mit Starkregen in Hessen möglich

Auch am Sonntag drohen in Hessen verbreitet kräftige Schauer und Gewitter. Abermals sind dabei laut Deutschem Wetterdienst einzelne Gewitter mit Starkregen bis in den Unwetterbereich möglich.

Am Montag hält diese bedrohliche Wetterlage laut der DWD-Prognose an.

Erst vor rund einer Woche waren schwere Unwetter über Westdeutschland gezogen. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hatten extreme Starkregenfälle dabei zu Hochwasser-Katastrophen mit Toten und verheerenden Schäden geführt.

Titelfoto: Montage: 123RF/Maxim Weise, Wetteronline.de

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