Hessen-Hitze bleibt und Ozon-Werte steigen: Ortsweise kritische Schwelle überschritten

Frankfurt am Main/Wiesbaden/Offenbach - Bei anhaltender Hitze und reichlich Sonne ist am Sonntag in Frankfurt der Ozonwert über die Informations-Schwelle gestiegen.

Um 13 Uhr sind in Frankfurt bei anhaltender Hitze die Ozonwerte über die Informations-Schwelle gestiegen (Archivbild).
Um 13 Uhr sind in Frankfurt bei anhaltender Hitze die Ozonwerte über die Informations-Schwelle gestiegen (Archivbild).  © Fotomontage: dpa/Boris Rössler, dpa/Frank Rumpenhorst

An der Messstation Frankfurt-Ost betrug der einstündige Mittelwert um 13  Uhr 181 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie mit.

Der Grenzwert der Informations-Schwelle beträgt 180 Mikrogramm Ozon in der Luft.

Kindern und Jugendlichen sowie Menschen, die empfindlich auf erhöhte Ozon-Konzentrationen reagieren, werde vorsorglich empfohlen, anstrengende körperliche Tätigkeiten im Freien zu vermeiden.

Von sportlichen Ausdauer-Leistungen riet die Behörde am Sonntag ab.

In den Abendstunden sei mit einem Rückgang der Ozon-Konzentration zu rechnen, hieß es.

Angesichts der Wetterlage sei zu erwarten, dass noch an weiteren Messstationen in Hessen die Ozonkonzentration den Wert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft übersteigen werde.

Es bleibt auch in den kommenden heiß in Hessen

Auch in den kommenden Tagen werden Menschen in Hessen bei Temperaturen über 30 Grad die Sonne meiden (Archivbild).
Auch in den kommenden Tagen werden Menschen in Hessen bei Temperaturen über 30 Grad die Sonne meiden (Archivbild).  © dpa/Frank Rumpenhorst

Auch in den kommenden Tagen ist in ganz Hessen von Abkühlung keine Spur.

So wird der Montag auch wieder heiß und sonnig. Dabei liegen die Höchst-Temperaturen zwischen 32 und 36 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag berichtete.

Lediglich im Bergland liegen die Temperaturen zwischen 29 und 33 Grad. Im Laufe des Tages steige die Wahrscheinlichkeit für einzelne Schauer oder Gewitter mit Starkregen und Sturmböen.

Nachts sei bei Tiefstwerten von 17 bis 21 Grad immer wieder die Voraussetzung für eine "Tropen-Nnacht" erfüllt, in der das Thermometer nicht unter 20 Grad sinkt.

Abgesehen von einzelnen Schauern und Gewittern am Nachmittag geht es auch am Dienstag ähnlich weiter.

Am Mittwoch bildeten sich nach einem sonnigen Auftakt im Tagesverlauf Wolken, am Nachmittag und Abend steige die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit, so die Meteorologen.

Dabei bleibt es heiß mit Höchstwerten zwischen 31 und 34 Grad, im höheren Bergland 27 bis 31 Grad.

Titelfoto: Fotomontage: dpa/Boris Rössler, dpa/Frank Rumpenhorst

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