Diese Zugangsbeschränkungen gelten auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt

Frankfurt am Main - Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie verzichtet die Stadt Frankfurt weitgehend auf Zugangsbeschränkungen zu ihrem Weihnachtsmarkt.

Der Frankfurter Weihnachtsbaum ist in diesem Jahr eine 90 Jahre alte Fichte aus dem Spessart namens "Gretel".
Der Frankfurter Weihnachtsbaum ist in diesem Jahr eine 90 Jahre alte Fichte aus dem Spessart namens "Gretel".  © Arne Dedert/dpa

Lediglich in zwei Bereiche dürfen nur Besucher, die eine Infektion mit dem Virus überstanden haben oder dagegen geimpft sind (2G). "Es soll ein Weihnachtsmarkt für alle sein. Alle Frankfurter sowie Gäste von außerhalb sind herzlich willkommen", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Freitag.

Um zu großes Gedränge zu vermeiden, wird laut Stadt allerdings die Fläche des Marktes in der Innenstadt deutlich vergrößert. Zudem gibt es weniger Stände - nur rund 170 statt weit mehr als 200. Auf eine offizielle Eröffnung und eine große Bühne mit Musikprogramm vor dem Rathaus Römer verzichtet die Stadt ebenfalls.

Sämtliche Gastronomiestände erhalten den Angaben zufolge abgetrennte Bereiche, wo Besucher ohne Schutzmasken essen und trinken können. Glühwein wird ausschließlich in diesen Bereichen verkauft. Im Gedränge und beim Anstehen an den Ständen gilt Maskenpflicht. Als neuer Bereich kommt in diesem Jahr der Roßmarkt hinzu. Dort und auf dem benachbarten Friedrich-Stoltze-Platz gilt die 2G-Regel.

Wegen der besonderen Vorkehrungen rechnet Frankfurt mit Mehrkosten von rund 30 bis 40 Prozent. Üblicherweise besuchen rund 2,5 bis 3 Millionen Menschen jedes Jahr den Weihnachtsmarkt von Hessens größter Stadt. In diesem Jahr öffnet der Markt vom 22. November bis zum 22. Dezember.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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