Weltweiter Klimastreik: "Fridays For Future" plant Sternmarsch in Frankfurt

Frankfurt am Main - Die Klimabewegung "Fridays for Future" ruft erneut zu einem weltweiten Protest-Tag auf. 

Das Foto zeigt Teilnehmer einer "Fridays for Future"-Demonstration im September 2019 in Frankfurt.
Das Foto zeigt Teilnehmer einer "Fridays for Future"-Demonstration im September 2019 in Frankfurt.  © Boris Roessler/dpa

Bundesweit und international seien zum Klimastreik am 24. April Aktionen geplant, wie die Aktivisten am Dienstag in Frankfurt mitteilten.

Der Streiktag sei Ausdruck von Wut und Frustration, sagte Asuka Kähler von "Fridays For Future" in Frankfurt. Es sei erschütternd, dass Politik und Wirtschaft trotz der Proteste nicht handelten.

In der Mainmetropole wolle man insbesondere auf die Rolle des Finanzsektors aufmerksam machen. "Der Wandel, der immer wieder angesprochen wird, findet nicht statt", sagte Kähler.

Bestrebungen der Banken, nachhaltiger zu wirtschaften, seien "größtenteils Greenwashing" – die Banken wollten sich damit also nur einen grünen Anstrich geben.

Kähler forderte, die Politik solle die Wirtschaft deutlich stärker in die Verantwortung nehmen.

Am 24. April ist in Frankfurt ein Sternmarsch aus sechs Stadtteilen zu einer Kundgebung an der Alten Oper geplant, wie Kähler mitteilte.

"Fridays For Future"-Demonstration am 24. April in Frankfurt

Danach soll der Demonstrationszug durchs Bankenviertel ziehen. Ob es aufgrund des neuartigen Coronavirus zu Einschränkungen kommen werde, könne man noch nicht sagen, erklärten die Organisatoren.

Es sei auch noch unklar, ob es eine Auswirkung auf die Teilnehmerzahl geben werde.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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