Hessens Amateurfußball steht vor dem Saison-Aus

Frankfurt am Main - Der Amateurfußball in Hessen steht vor einem Abbruch der Saison 2019/2020. Nach Informationen von hessenschau.de ergeben die bisherigen Videokonferenzen der Fußballkreise ein eindeutiges Bild. 

Ein Schiedsrichter zeigt einem Fußballspieler die Rote Karte (Symbolbild).
Ein Schiedsrichter zeigt einem Fußballspieler die Rote Karte (Symbolbild).  © dpa/Patrick Seeger

"Es gibt eine Tendenz in diese Richtung", bestätigte HFV-Vizepräsident Torsten Becker im hr-Bericht. Das Verbandspräsidium wird die Ergebnisse zusammentragen und am Samstag eine Entscheidung fällen. Danach müsste noch der Verbandstag im Juni das endgültige Okay geben.

Drei verschiedene Szenarien hat der HFV-Vorstand, der für einen Abbruch der Saison ist, den Clubs zur Auswahl gestellt. Bei einem vorzeitigen Ende gebe es keine Absteiger, aber Aufsteiger. 

Da nicht alle Vereine zum Zeitpunkt des Abbruchs die gleiche Anzahl an Spielen haben, würde die sogenannte Quotientenregel greifen. Dabei werden die Punkte einer Mannschaft durch die absolvierten Spiele geteilt und eine entsprechende Tabelle erstellt.

"Es wird bei solchen Entscheidungen immer Gewinner und Verlierer geben", erklärte Becker. "Wir ringen hier wirklich um die bestmögliche Lösung." In der Hessenliga stünde der derzeitige Tabellenführer Eintracht Stadtallendorf als Meister und Aufsteiger in die Regionalliga Südwest fest. 

Der Tabellenzweite Hessen Kassel würde nicht wie ursprünglich vorgesehen an einer Aufstiegsrelegation teilnehmen und den Aufstieg verpassen.

Titelfoto: dpa/Patrick Seeger

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