Kultusminister Lorz: Kontinuität wichtig für Grundschulkinder

Wiesbaden - Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (54, CDU) hat die Bedeutung gesicherter Strukturen und Kontinuität beim Lernen hervorgehoben. 

Kinder infizieren sich seltener als Erwachsene mit dem Virus (Symbolfoto).
Kinder infizieren sich seltener als Erwachsene mit dem Virus (Symbolfoto).  © Arne Dedert/dpa

Während eines Besuchs in einer Wiesbadener Grundschule erläuterte er die Entscheidung der Landesregierung zur Rückkehr zum kompletten Präsenzunterricht in den letzten zwei Wochen vor den Ferien. 

Zu dieser Entscheidung habe auch die Einschätzung von Gesundheitsexperten beigetragen, dass sich Kinder deutlich seltener mit dem Virus infizierten als Erwachsene.

Gleichzeitig könne es ein Nullrisiko nicht geben, so Lorz am Mittwoch. "Deshalb stellen wir es den Eltern in den verbleibenden zwei Wochen vor den Ferien frei, ob ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt oder von zu Hause aus lernen wird."

Die Schulen stehen zudem vor organisatorischen Herausforderungen, da die Klassengruppen nicht durchmischt werden und möglichst dauerhaft von derselben Lehrkraft im selben Raum unterrichtet werden sollen. 

Das Gebot von 1,5 Meter Abstand sei dann nicht mehr einzuhalten.

Seit vergangener Woche gehen zwar alle Kinder aus Grundschulen wieder zur Schule, aber noch nicht an jedem Wochentag. 

Die zurückliegende Zeit sei vor allem für die Jüngsten und ihre Eltern herausfordernd gewesen, und die Rückkehr zum Präsenzunterricht an ein oder zwei Tagen habe nicht für alle Familien die erhoffte Entlastung gebracht, sagte Lorz nach einem Gespräch mit Lehrern, Schülern und Elternvertretern.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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