Insolventer Airport Hahn ist verkauft: Flugbetrieb wird fortgeführt

Hahn/Frankfurt am Main - Der insolvente Hunsrück-Flughafen Hahn ist verkauft worden. Die Swift Conjoy GmbH habe ihn für eine ungenannte Summe erworben, teilte ein Sprecher des Insolvenzverwalters mit.

Aufatmen bei den 430 Beschäftigten des insolventen Hunsrück-Flughafens Hahn: Der Flugbetrieb soll fortgesetzt werden.
Aufatmen bei den 430 Beschäftigten des insolventen Hunsrück-Flughafens Hahn: Der Flugbetrieb soll fortgesetzt werden.  © dpa/Andreas Arnold

Das in Frankfurt am Main ansässige Unternehmen führe den Flugbetrieb fort und übernehme alle Mitarbeiter. Nach früheren Angaben sind es ungefähr 430 Beschäftigte.

Der Vollzug des am Mittwoch notariell beurkundeten Vertrages steht laut dem Sprecher noch unter Bedingungen. Die Vertragsparteien gingen davon aus, dass diese zeitnah erfüllt würden. Über die Details des Vertrages sei Stillschweigen vereinbart worden.

Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner erklärte, damit sei das vorherige Bieterverfahren erfolgreich abgeschlossen worden. "Der Flugbetrieb wird bis zum Eintritt der vertraglichen Bedingungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens und dann von der Erwerberin fortgeführt", sagte der Frankfurter Jurist.

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"Aufgrund der sehr guten Nachfrage und der erfolgreichen Umsetzung unterschiedlicher Maßnahmen arbeitet der Betrieb wieder wirtschaftlich stabil in Passagierverkehr und Luftfracht", betonte Plathner.

Tobias Steyer und Martin Mansell, Geschäftsführer der Swift Conjoy GmbH, streben nach eigenen Angaben an, "den Passagier- und Frachtflugbetrieb am Hahn fortzuführen und umfangreich auszubauen. Dazu gehören auch Investitionen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region."

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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