Junge (8) vor ICE gestoßen: Prozess um tödliche Gleis-Attacke beginnt im August

Frankfurt am Main - Das Verfahren um die tödliche Gleis-Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof soll voraussichtlich Ende August vor dem Landgericht Frankfurt beginnen. 

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr waren nach dem Angriff zum Frankfurter Hauptbahnhof geeilt.
Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr waren nach dem Angriff zum Frankfurter Hauptbahnhof geeilt.  © TAG24/Florian Gürtler

Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft am Freitag. 

Die Schwurgerichtskammer muss in einem Sicherungsverfahren über den Antrag der Staatsanwaltschaft entscheiden, den 40 Jahre alten Beschuldigten dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen.

Der aus Eritrea stammende Mann soll im Juli vergangenen Jahres einen acht Jahre alten Jungen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE auf das Gleis gestoßen haben (TAG24 berichtete).

Der 40 Jahre alten Mutter gelang es, sich zur Seite zu rollen, das Kind wurde von dem Zug erfasst und getötet.

Der Tatverdächtige soll auch versucht haben, eine weitere Frau auf die Gleise zu stoßen. Diese stürzte jedoch, bevor es zu einem Sturz in das Gleisbett kam.

Der Fall hatte bundesweit Aufsehen und große Anteilnahme erregt.

Die Aufnahme aus dem Juli 2019 zeigt den Verdächtigen.
Die Aufnahme aus dem Juli 2019 zeigt den Verdächtigen.  © DPA/Christoph Reichwein

Nach der Festnahme des Mannes ergaben sich Anhaltspunkte für eine psychische Krankheit (TAG24 berichtete). Er wurde deshalb in ein psychiatrisches Krankenhaus verlegt.

Titelfoto: DPA/Christoph Reichwein

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