Nach fünf Jahren Bauzeit: Jüdisches Museum in Frankfurt wird eröffnet

Frankfurt am Main -Nach fünf Jahren Bauzeit und zwei Terminverschiebungen ist es soweit: Das neue Jüdische Museum in Frankfurt öffnet seine Türen. 

Die aus zwei Bäumen bestehende Skulptur "Untitled" von Ariel Schlesinger im Innenhof des neuen Jüdischen Museum in Frankfurt, das ab dem 21. Oktober für Besucher zugänglich sein soll.
Die aus zwei Bäumen bestehende Skulptur "Untitled" von Ariel Schlesinger im Innenhof des neuen Jüdischen Museum in Frankfurt, das ab dem 21. Oktober für Besucher zugänglich sein soll.  © dpa/Boris Rössler

Bei einer Pressekonferenz am heutigen Montag (11 Uhr) wird Einblick gegeben in die neue Dauerausstellung, die unter dem Motto "Wir sind Jetzt" steht. Zudem wird der Museumskomplex vorgestellt.

In dem modernen Neubau mit seinem lichtdurchfluteten Atrium sind die Bibliothek und ein koscheres Deli sowie Sonderschauen untergebracht.

Im restaurierten historischen Rothschild-Palais wird auf drei Etagen die Dauerausstellung präsentiert.

Für den Besucher zugänglich ist das Haus ab Mittwoch, es ist nun doppelt so groß wie das ursprüngliche Museum.

Die erste Sonderschau, "Die weibliche Seite Gottes", ist ab Freitag zu sehen.

2012 hatte die Stadtverordnetenversammlung entschieden, dass das 1988 eröffnete Haus, seinerzeit das erste kommunale Jüdische Museum in Deutschland, saniert und um einen Neubau erweitert werden muss.

Die Kosten wurden auf 50 Millionen Euro gedeckelt.

Zu der Pressekonferenz haben sich unter anderem Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) angekündigt.

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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