So soll Frankfurt 2099 aussehen: Minecraft-Zocker wird für Entwurf ausgezeichnet

Frankfurt am Main - Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt hat am Samstag die besten Entwürfe eines Computerspiel-Wettbewerbs zur Zukunft der Stadt Frankfurt prämiert.

Der Gewinner des Hauptpreises, Lars Fröhlich (14) aus Berlin, steht bei der digitalen Preisverleihung des vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) initiierten Minecraft-Wettbewerbs auf der Bühne. Rechts ist auf dem Bildschirm das von ihm gestaltete Gebäude zu sehen.
Der Gewinner des Hauptpreises, Lars Fröhlich (14) aus Berlin, steht bei der digitalen Preisverleihung des vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) initiierten Minecraft-Wettbewerbs auf der Bühne. Rechts ist auf dem Bildschirm das von ihm gestaltete Gebäude zu sehen.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Eingereicht wurden von Kindern und Jugendlichen mehr als 600 Vorschläge, wie Hessens größte Stadt im Jahr 2099 aussehen könnte.

Insgesamt wurden dazu auf einer digitalen Spielfläche des Spiels "Minecraft" rund 11.000 Grundstücke bebaut.

Bei den städtebaulichen Visionen wurden laut DAM vor allem Aspekte wie Mobilität, Arbeiten und Wohnen, Digitalisierung oder Stadtklima aufgegriffen und umgesetzt.

"Das Ziel des Projektes war es, die Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen der Architektur spielerisch in den Fokus zu rücken", teilte das Museum mit.

Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer lag bei 14 Jahren.

Bei dem Computerspiel "Minecraft" können die Spieler ihre eigene digitale Welt erschaffen, in dem sie Häuser und Siedlungen errichten. Das Spiel zählt zu den erfolgreichsten Spielen weltweit.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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