Lauter Knall in und um Frankfurt: Eurofighter der Bundeswehr waren im Einsatz

Frankfurt am Main - Zwei Eurofighter der Luftwaffe haben bei einem Luftsicherheitseinsatz am Freitag einen Überschall-Knall im Raum Frankfurt sowie im Rhein-Main-Gebiet verursacht.

Die Eurofighter (Archivbild) waren in der Luft, um eine zivile Maschine abzufangen, zu welcher der Funkkontakt abgerissen war.
Die Eurofighter (Archivbild) waren in der Luft, um eine zivile Maschine abzufangen, zu welcher der Funkkontakt abgerissen war.  © Christophe Gateau/dpa

Wie das Kommando Luftwaffe am Freitagabend mitteilte, waren die zwei Flugzeuge in Neuburg (Bayern) aufgestiegen, um Verbindung zu einer zivilen Maschine aufzunehmen, zu der zuvor der Funkkontakt abgerissen war.

Zunächst hatte ein Sprecher der Polizei in Frankfurt von einem Übungsflug gesprochen.

"Da der Zeitfaktor in solchen Situationen eine wesentliche Rolle spielt, durchbrachen die Flugzeuge die Schallmauer gegen 17.10 Uhr, was oft in einem Umkreis von 60 bis 80 Kilometern zu vernehmen ist", teilte der Sprecher beim Kommando Luftwaffe mit.

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Weitere Angaben zu der zivilen Maschine konnte er nicht machen.

Ein Überschall-Knall entsteht, wenn ein Flugzeug schneller fliegt, als sich der Lärm seiner Triebwerke ausbreitet.

Im Internet-Dienst Twitter tauschten sich zahlreiche Bewohner von Frankfurt und Umgebung über den Knall aus.

Im Vordertaunus habe "der ganze Boden gewackelt", schrieb ein Nutzer.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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