Lebensgefährliche Tritte und Schläge vor Supermarkt: Urteil gegen Täter gefällt

Frankfurt am Main - Wegen lebensgefährlicher Tritte und Schläge gegen einen Kontrahenten ist ein 48 Jahre alter Mann in Frankfurt zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Der Fall wurde vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt (Symbolfoto).
Der Fall wurde vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt (Symbolfoto).  © Fredrik von Erichsen/dpa

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts ging am Donnerstag von gefährlicher Körperverletzung aus. Ursprünglich stand der Vorwurf des versuchten Totschlags im Raum. Das genaue Motiv für die Attacke blieb unklar.

Die Auseinandersetzung zwischen dem Angeklagten und dem 43 Jahre alten Opfer hatte sich im Mai vor einem Supermarkt im Frankfurter Westhafenviertel ereignet. 

Nach reichlich Alkoholkonsum reichte offenbar eine verbale Provokation, "um den Angeklagten ausflippen zu lassen", hieß es im Urteil. Das Opfer wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Strafmildernd wurde die hohe Alkoholisierung von zweieinhalb Promille gewertet. 

Darüber hinaus habe auch das Opfer nach seiner Genesung kaum Interesse an der Strafverfolgung gezeigt, so die Richter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Titelfoto: Fredrik von Erichsen/dpa

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