Ein Kind (4) ist tot, drei weitere im Krankenhaus: Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen Zahnklinik-Ärzte

Frankfurt am Main - Nach dem Tod eines vierjährigen Mädchens im Anschluss an eine Zahnbehandlung unter Narkose ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Der Verdacht der fahrlässigen Tötung richtet sich gegen Ärzte der Zahnklinik wie auch gegen einen Anästhesisten aus Südhessen. (Symbolbild)
Der Verdacht der fahrlässigen Tötung richtet sich gegen Ärzte der Zahnklinik wie auch gegen einen Anästhesisten aus Südhessen. (Symbolbild)  © Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Boris Roessler

Der Verdacht der fahrlässigen Tötung richte sich gegen die behandelnden Ärzte einer Zahnklinik im Hochtaunuskreis und einen Anästhesisten aus Südhessen, teilte die Anklagebehörde in Frankfurt am Montag auf Anfrage mit.

Zu dem tödlichen Vorfall war es demnach bei einer Zahnarztbehandlung Ende September gekommen, bei der das Mädchen eine Narkose bekommen hatte.

Eine rechtsmedizinische Untersuchung hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang keine klare Todesursache ergeben. Es liefen aber noch weitere Untersuchungen, deren Ergebnisse noch nicht vorlägen.

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Auch drei weitere Kinder mussten nach einer Behandlung in derselben Zahnklinik stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden.

Sie hätten aber inzwischen wieder daraus entlassen werden können.

"Die Ermittlungen erstreckt sich natürlich auch auf diese Kinder", berichtete die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwältin Nadja Niesen.

Titelfoto: Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Boris Roessler

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