Es wird wieder getanzt: Mehrzahl der Frankfurter Clubs bevorzugen 2G-Option

Frankfurt am Main - Bei der Mehrzahl der Clubs in Frankfurt haben nur geimpfte und genesene Personen Zutritt.

Eine Mehrzahl der Clubs in Frankfurt bevorzugt das 2G-Modell. Dann entfällt auch die Maskenpflicht für die Gäste.
Eine Mehrzahl der Clubs in Frankfurt bevorzugt das 2G-Modell. Dann entfällt auch die Maskenpflicht für die Gäste.  © 123rf/taratata

"Deutlich mehr als die Hälfte der Frankfurter Clubs gehen mit 2G mit", erklärte das Netzwerk "Clubs am Main" der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Nur unter 2G-Bedingungen sei ein klassischer Club-Betrieb möglich. So entfällt dabei zum Beispiel die Maskenpflicht. Auch eine Personenbegrenzung gibt es nicht.

Die Wiedereröffnung der Clubs unter 2G-Bedingungen, die Mitte September möglich wurde, sorgt laut "Clubs am Main" für großen Andrang.

"Der Zuspruch des Publikums ist voll da. Die Schlangen sind lang, die Tickets gehen gut weg", heißt es.

Die Coronaregeln für den Betrieb von Tanzlokalen, Diskotheken und Clubs in Hessen sind auch davon abhängig, ob sich das Ganze im Freien abspielt oder in Innenräumen.

Im Freien ist der Betrieb zulässig, wenn nur Personen mit einem Negativnachweis anwesend sind, eine Kontaktnachverfolgung sichergestellt wird, nur eine Person je fünf Quadratmeter Fläche eingelassen wird und ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt.

Welche Corona-Regeln gelten für Clubs und Diskotheken?

Der Betrieb in Innenräumen verlangt entweder, dass nur Gäste mit Impfnachweis, Genesenen-Nachweis oder einem negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, reingelassen werden.

Das entspricht der 3G-Regel, dann muss auch eine Maske in den Innenräumen getragen werden. Maskenpflicht und Abstandsregeln können mittlerweile aber auch entfallen, wenn auf ein 2G-Modell umgestellt wird und die Disco oder der Club nur Geimpfte und Genesene hineinlässt.

Auch die sonst geltende Beschränkung der Gästezahl fällt dann weg. Dieses 2G-Optionsmodell, das auch anderen Branchen offensteht, ist Teil der jüngsten landesweiten Corona-Verordnung, die seit Mitte September in Kraft ist. Die Kontaktdaten müssen weiterhin erfasst werden.

Titelfoto: 123rf/taratata

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