Kreuz und quer abgestellt: Frankfurt will E-Scooter regulieren

Frankfurt am Main - Kreuz und quer abgestellte E-Scooter, die den Rad- und Fußverkehr behindern: Frankfurt will den in der Stadt aktiven Anbietern Auflagen machen, um Chaos beim Parken der Fahrzeuge zu verhindern.

Ein mittlerweile gewohntes Bild in deutschen Städten: E-Scooter liegen kreuz und quer auf den Fußwegen herum.
Ein mittlerweile gewohntes Bild in deutschen Städten: E-Scooter liegen kreuz und quer auf den Fußwegen herum.  © dpa/Axel Heimken

Grundlage bilde ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Düsseldorf, das auch Frankfurt eine Regelungsmöglichkeit durch eine kommunale Sondernutzungssatzung an die Hand gebe, teilte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Mittwoch mit.

Die zum Teil chaotischen Begleiterscheinungen seien nicht länger hinnehmbar.

Die Stadt werde Abstellzonen als Alternative zum wilden Abstellen auf Bürgersteigen ausweisen.

Auch die Nutzung von Straßen und Plätzen durch Leihfahrräder könne künftig geregelt werden. Gleiches gilt für das Fahren von Scootern durch Fußgängerzonen.

So könnten den Anbietern nun Auflagen zum sogenannten Geofencing gemacht werden, womit sich der Bewegungsradius der Scooter einschränken lässt.

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

Mehr zum Thema Frankfurt Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0