Mehr als 400 Kontakte: Kellner in Frankfurt ging trotz Corona-Infizierung arbeiten

Frankfurt am Main - Ein Kellner, der trotz eines positiven Corona-Tests arbeiten gegangen ist, beschäftigt derzeit das Gesundheitsamt in Frankfurt.

Das Risiko, dass er Gäste der betroffenen Bar angesteckt habe, werde allerdings als gering eingestuft, da sich der Mann an die Abstands-Regeln gehalten und eine Mund-Nase-Bedeckung getragen habe. (Symbolbild)
Das Risiko, dass er Gäste der betroffenen Bar angesteckt habe, werde allerdings als gering eingestuft, da sich der Mann an die Abstands-Regeln gehalten und eine Mund-Nase-Bedeckung getragen habe. (Symbolbild)  © DPA/AP/Ronald Zak

Mehr als 400 Kontakte des Mannes müssten nun angerufen werden, sagte eine Sprecherin des Gesundheits-Dezernats am Dienstag.

Er müsse mit einer Strafe rechnen, da er gegen die Quarantäne-Regelung verstoßen habe.

Das Risiko, dass er Gäste der betroffenen Bar angesteckt habe, werde allerdings als gering eingestuft, da sich der Mann an die Abstands-Regeln gehalten und eine Mund-Nase-Bedeckung getragen habe.

Eine Kollegin, die den Kellner ohne eine Maske begrüßt habe, sei positiv getestet worden.

Sicherheitshalber gelte nun auch für alle anderen Mitarbeiter der zwei Abende, an denen der Kellner arbeitete, eine Quarantäne-Regelung - nicht aber für die Gäste.

Diese würden ermahnt, sich mit Kontakten zurückzuhalten und vorsichtig zu sein, sagte die Sprecherin.

Die Bar sei gründlich gereinigt worden und inzwischen wieder geöffnet.

Titelfoto: DPA/AP/Ronald Zak

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