Nach Absage von Kundgebung: So verlief Querdenker-Demo in Frankfurt

Frankfurt am Main - Gegen die Corona-Politik sind in Frankfurt nach Polizeiangaben rund 500 Menschen auf die Straße gegangen.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.  © dpa/Andreas Arnold

Nachdem eine groß angekündigte Kundgebung mit rund 1000 Teilnehmern am Sonntag kurz vor dem Start abgesagt worden war, kamen im Anschluss laut Polizei etwa 200 Leute am Versammlungsort zusammen.

Dazu gab es den Angaben zufolge vereinzelte Protestgruppen im Stadtgebiet. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die Beamten nahmen nach eigenen Angaben einen Versammlungsteilnehmer fest. Dieser habe sich geweigert, eine Maske zu tragen und sei aggressiv geworden. Andere Zwischenfälle zwischen Demonstranten und Ordnungshütern seien nicht bekannt, sagte eine Polizeisprecherin.

Den angemeldeten Versammlungsort hatte die Polizei weiträumig abgesperrt. Nach der Absage der großen Kundgebung habe sich ein anderer Veranstaltungsleiter gemeldet und die neue Protestaktion angemeldet, erklärte die Sprecherin.

Die Polizei habe dies unter der Auflage, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie eine Abstandsregelung einzuhalten, genehmigt.

Die Teilnehmer standen der Polizei zufolge teils weit auseinander, einige hätten Pappschilder getragen. Es habe aber auch Teilnehmer gegeben, welche die Abstands- und Maskenpflicht nicht eingehalten hätten, sagte die Polizeisprecherin.

Außerdem versammelten sich den Angaben zufolge rund 100 Demonstranten in der Nähe der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese Gruppe sei über Lautsprecher aufgefordert worden, sich aufzulösen, teilten die Beamten mit. Sie kontrollierten bei beiden Treffen die Beachtung der Hygieneregeln.

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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