Rückschlag für E-Mobilität in Frankfurt: 360 Ladesäulen werden nicht gebaut

Frankfurt am Main - Beim angestrebten Ausbau des Angebots an Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge hat die Stadt Frankfurt einen Rückschlag erlitten.

Frankfurt liegt beim Thema Lade-Infrastruktur im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten zurück (Symbolbild).
Frankfurt liegt beim Thema Lade-Infrastruktur im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten zurück (Symbolbild).  © dpa/Christophe Gateau

Eine Firma, die 280 Ladesäulen und 80 Schnellladesäulen in der Stadt aufbauen wollte, habe ihren Rückzug aus dem Projekt erklärt, heißt es in einer Antwort des Wirtschaftsdezernats auf eine Anfrage aus der CDU-Fraktion.

Die größte hessische Stadt liegt beim Thema Lade-Infrastruktur im Vergleich zu anderen Großstädten zurück.

Abhilfe soll ein kürzlich von den Stadtverordneten verabschiedetes Konzept zum Ausbau der E-Mobilität schaffen.

Priorität wird dabei der Errichtung weiterer Schnellladepunkte gegeben. In dem Papier wird der Bedarf an öffentlich zugänglichen Ladepunkten in zehn Jahren je nach Marktentwicklung auf insgesamt mehr als 800 geschätzt - siebenmal mehr, als aktuell vorhanden.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) schreibt in der Antwort, um Genehmigungs- und Abstimmungsprozesse in der Verwaltung beim Ausbau der Lade-Infrastruktur zu beschleunigen, "bedarf es analog anderer deutscher Großstädte eines zentralen städtischen Ladeinfrastruktur-Beauftragten, der die ämterübergreifende Abstimmung der Gestattungsverträge koordiniert".

Unter anderem fehle es derzeit allerdings "an freien Personalkapazitäten".

Titelfoto: dpa/Christophe Gateau

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