"Tipah" und "Zuma": Zwei Tiger-Schwestern zu Gast im Frankfurter Zoo

Frankfurt am Main - Der Frankfurter Zoo hat Zuwachs von zwei Sumatra-Tigern bekommen.

"Tipah" (Foto) und ihre Schwester Zuma sind vorübergehend im Frankfurter Zoo eingezogen.
"Tipah" (Foto) und ihre Schwester Zuma sind vorübergehend im Frankfurter Zoo eingezogen.  © dpa/Frankfurter Zoo

"Tipah" und "Zuma" heißen die beiden weiblichen Jungtiere, die für rund drei Monate in Frankfurt bleiben, wie der Zoo am Freitag mitteilte.

Die Tiger-Schwestern werden vom Naturzoo Rheine übernommen, während am dortigen Tigergehege Renovierungsarbeiten stattfinden.

Die zweieinhalb Jahre alten Tiger werden für die Zeit in Frankfurt in einem zuvor frei stehenden Gehege untergebracht.

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Zuletzt war die Anlage unbesetzt, da der dort lebende Tigerkater "Vanni" wegen einer unheilbaren Krankheit eingeschläfert worden war (TAG24 berichtete).

Sumatra-Tiger gelten in freier Wildbahn als vom Aussterben bedroht. Der Frankfurter Zoo betont daher die Bedeutung der Zoo-Tiere als "Botschafter für den Naturschutz".

Aus Spendeneinnahmen habe man in diesem Jahr bereits 10.000 Euro an ein Naturschutzprojekt in Sumatra überwiesen.

Tiger suchen nach neuem Zoo-Zuhause

"Tipah" und "Zuma" sollen im Rahmen eines Zuchtprogramms an andere Zoos abgegeben werden.

Falls sich in einem anderen Zoo ein Platz biete, würden die 2019 geborenen Tiere direkt von Frankfurt aus dorthin gebracht.

Andernfalls würden die Tiger nach Abschluss der Renovierungsarbeiten zurück nach Rheine gebracht werden.

Titelfoto: dpa/Frankfurter Zoo

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