Frankfurt will eine "Smart City" werden und den Bürgern mit Technik das Leben erleichtern

Frankfurt am Main - Frankfurt will eine "Smart City" werden: Stadtrat Jan Schneider (CDU) stellte am Montag eine Digitalisierungsstrategie für Hessens größte Kommune vor. 

"Smart City" Frankfurt: Die hessische Metropole will ihren Bürgern das Leben mit Technik erleichtern. (Archivbild)
"Smart City" Frankfurt: Die hessische Metropole will ihren Bürgern das Leben mit Technik erleichtern. (Archivbild)  © dpa/Frank Rumpenhorst

"In der 'Smart City" soll durch den Einsatz von intelligenten technischen Lösungen die Lebensqualität in Frankfurt nachhaltig verbessert werden", sagte Schneider.

Bürger durften sich vorab beteiligen: Sie konnten 2019 bei einer Online-Beteiligung mitteilen, in welchen Themenbereichen sie sich besonders positive Auswirkungen der Digitalisierung erhoffen.

Auch Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft wurden befragt. Dabei seien zahlreiche Projektideen entstanden.

"Als entscheidender Faktor für die Entwicklung zur 'Smart City' hat sich die Schaffung einer entsprechenden Basisinfrastruktur herausgestellt", berichtete die Stadt. 

Ein flächendeckendes Netz mit sogenannter LoRaWAN-Technologie werde seit etwa einem Jahr aufgebaut, es soll im Frühjahr 2021 fertig sein.

Das Anwendungsspektrum reicht laut Stadt vom Fernauslesen von Wasserzählern über Parkplatzmanagement, Netzüberwachungen und Umweltdatenmanagement bis zur automatisierten Bewässerung von Bäumen und Parks.

Das spare Betriebskosten, Ressourcen, entlaste die Umwelt und bringe "mehr Komfort für den Alltag der Bevölkerung".

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst

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