Frankfurt: Dezernent Frank will große "Querdenker"-Demo verhindern

Frankfurt am Main - Der Frankfurter Sicherheitsdezernent Markus Frank (51, CDU) will eine für Samstag (12. Dezember) geplante "Querdenken"-Großdemonstration möglichst verhindern.

Der Frankfurter Sicherheitsdezernent Markus Frank (51, CDU) hält die Durchführung der "Querdenker"-Großdemo am kommenden Samstag für "Unrealistisch".
Der Frankfurter Sicherheitsdezernent Markus Frank (51, CDU) hält die Durchführung der "Querdenker"-Großdemo am kommenden Samstag für "Unrealistisch".  © DPA/Arne Dedert

Zum Schutz der Bevölkerung werde er alles daran setzen, eine solch krude Veranstaltung zu verhindern, teilte Frank (CDU) am Montag mit.

Er habe den Bericht der Versammlungsbehörde über ein sogenanntes zweites Kooperationsgespräch mit dem Anmelder mit Sorge zur Kenntnis genommen, berichtete Frank.

"Die Vielzahl der angemeldeten Versammlungsorte sowie die ebenfalls vorgesehenen Demozüge lassen die Durchführung der geplanten Versammlung mit angemeldeten 40.000 Teilnehmern in Frankfurt am Main an einem Samstag unrealistisch erscheinen", sagte er.

Da der Anmelder an seinen Plänen festhalten wolle, fehle ihm jede Fantasie, wie die Versammlung coronagerecht stattfinden könne, sagte Frank der Mitteilung zufolge im städtischen Ausschuss für Recht, Verwaltung und Sicherheit. Eine Entscheidung der Versammlungsbehörde könnte demnach am Dienstag ergehen.

Bereits Mitte November hatten laut Polizei um die 600 "Querdenker" an einer Demo in Frankfurt teilgenommen. Zudem hatte es eine Gegenveranstaltung mit etwa 300 Menschen gegeben. Die Polizei hatte Wasserwerfer eingesetzt.

Titelfoto: Montage: dpa/Christoph Schmidt, dpa/Arne Dedert

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