Frankfurter Wahrzeichen: Neuer Goetheturm nimmt nach Brand Form an

Frankfurt am Main - Die ersten Holzteile sind montiert und so nimmt der neue Goetheturm im Stadtwald von Frankfurt nun nach und nach Gestalt an.

Im August soll der Aussichtsturm dann fertiggestellt sein.
Im August soll der Aussichtsturm dann fertiggestellt sein.  © DPA/Arne Dedert

Am Mittwoch wurden ganze Treppenteile per Kran an ihren Platz gehoben, begonnen hatten die Arbeiten am Montag.

Der originalgetreue Wiederaufbau des 43 Meter hohen Aussichtsturms dauert nach Angaben des Baudezernats bis August, danach sind weitere Arbeiten geplant wie etwa die Errichtung der Außenanlagen.

Endgültig fertig sein soll das Bauwerk - das dann wieder einen beeindruckenden Überblick auf Frankfurt und die Umgebung aus der Höhe ermöglichen wird - voraussichtlich im Oktober.

Drei Jahre zuvor, im Oktober 2017, war das beliebte Ausflugsziel durch Brandstiftung zerstört worden (TAG24 berichtete).

Die Baukosten wurden mit 2,4 Millionen Euro beziffert. Rund 2,1 Millionen Euro davon bezahlt die Versicherung. Weitere 195.000 Euro spendeten Bürger.

Der Neubau soll bis auf einige Details dem Vorgänger entsprechen

Im Oktober 2017 war der Goetheturm durch Brandstiftung vollständig zerstört worden (Archivbild).
Im Oktober 2017 war der Goetheturm durch Brandstiftung vollständig zerstört worden (Archivbild).  © DPA/Arne Dedert

Der Turm wird an der ursprünglichen Stelle im Stadtteil Sachsenhausen erbaut und soll exakt dem Vorgänger entsprechen.

Lediglich einige Details in der Konstruktion sind laut Baudezernat verändert worden, um die Haltbarkeit zu erhöhen und die Wartung zu erleichtern.

So werde anderes Holz verwendet: "Wurden 1931 rund 340 Kubikmeter Kiefer-, Buchen- und Eichenholz aus dem Stadtwald verbaut, besteht der neue Turm aus Edelkastanie aus Südfrankreich und Nordspanien sowie aus Eiche aus dem Schwarzwald", erklärte die Stadt.

Die Fundamente aus Beton sollen später mit Sandstein verkleidet werden.

Am Ende soll der Turm mit einem dünnen, transparenten Netz verkleidet werden, damit ein Betreten außerhalb der Öffnungszeiten nicht möglich ist. Auch ein Zaun ist geplant.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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