Schlammbäder, Eisbomben und gefrorenes Blut: So reagiert der Zoo auf die "Affenhitze"

Frankfurt am Main - Um den Tieren die derzeitige "Affenhitze" einigermaßen erträglich zu gestalten, hat der Zoo Frankfurt besondere Maßnahmen ergriffen.

Gerade die Pinguine leiden zurzeit im Frankfurter Zoo unter der "Affenhitze".
Gerade die Pinguine leiden zurzeit im Frankfurter Zoo unter der "Affenhitze".  © dpa/Hannes P. Albert

Pfleger bereiteten den Pinselohrschweinen mit einem kühlen Wasserstrahl ein wohltuendes Schlammbad.

Für die Pinguine gab es sogenannte Eisbomben - eine in mehreren Lagen kunstvoll übereinander geschichtete und dann gefrostete Fischdelikatesse. Die im Becken verteilten kalten Leckerbissen schmeckten auch den anwesenden Reihern.

Bereits in den vergangenen Jahren hat der Zoo Frankfurt bei großer Hitze den Tieren immer schon zusätzliche Abkühlung verschafft.

Für die Bären etwa gab es dabei oftmals eingefrorene Obststücke, für Tiger eine frostige Mischung aus Wasser und Ziegenblut als Erfrischung.

Was die Pinguine von den Eisbomben übrige ließen, das schnappten sich die Reiher.
Was die Pinguine von den Eisbomben übrige ließen, das schnappten sich die Reiher.  © dpa/Hannes P. Albert
Die Pinselohrschweine im Frankfurter Zoo bekamen ein wohltuendes Schlammbad spendiert.
Die Pinselohrschweine im Frankfurter Zoo bekamen ein wohltuendes Schlammbad spendiert.  © dpa/Hannes P. Albert

Nach früheren Angaben des Zoos sind die Gehege aber ohnehin so angelegt, dass ihre Bewohner Sonne und Schatten finden.

Der Deutsche Wetterdienst sagt für das bevorstehende Wochenende in Hessen Tageshöchsttemperaturen von bis zu 38 Grad voraus.

Titelfoto: dpa/Hannes P. Albert

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