Mann verletzt Eltern mit Messer lebensgefährlich und soll dauerhaft in Psychiatrie

Frankfurt am Main - Ein 24-Jähriger, der seine eigenen Eltern lebensgefährlich mit einem Messer verletzt hat, soll dauerhaft in die Psychiatrie.

Staatsanwaltschaft und Verteidigung sprachen sich dafür vor dem Landgericht Frankfurt aus (Symbolfoto).
Staatsanwaltschaft und Verteidigung sprachen sich dafür vor dem Landgericht Frankfurt aus (Symbolfoto).  © Fredrik von Erichsen/dpa

Dafür haben sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt ausgesprochen.

Rechtlich wurde der Angriff als versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung gewertet.

Der Mann war bereits kurz nach dem Verbrechen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der Vertreter der Anklage sagte, trotz einer guten Zukunftsprognose sei ein weiterer Klinikaufenthalt erforderlich. Derzeit sei noch von einer "Gefahr für die Allgemeinheit" auszugehen.

Der Sohn war nach einem Streit über unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten in der Wohnung der Familie in der Frankfurter Innenstadt auf die Eltern mit dem Messer losgegangen. Dabei hatte er Vater (63) und Mutter (60) lebensgefährlich verletzt.

Die beiden Opfer liefen blutüberströmt über die Straße und retteten sich zu den Nachbarn.

Vor Gericht hatte der Beschuldigte die Tat eingeräumt und bedauert. Die Schwurgerichtskammer will am kommenden Mittwoch (10. März) das Urteil verkünden.

Titelfoto: Fredrik von Erichsen/dpa

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