Mann im Rollstuhl vor einfahrende U-Bahn gestoßen: Prozessbeginn

Frankfurt am Main - Ein 69-Jähriger soll in einer Frankfurter U-Bahn-Station einen Rollstuhlfahrer vor eine einfahrende Bahn geschubst haben. 

Die einfahrende Bahn konnte im letzten Moment noch bremsen (Symbolfoto).
Die einfahrende Bahn konnte im letzten Moment noch bremsen (Symbolfoto).  © Frank Rumpenhorst/dpa

Am Dienstag (9.30 Uhr) beginnt vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess wegen versuchten Mordes gegen den angeklagten Deutschen. 

Die Bahn konnte bei dem Vorfall im Januar im letzten Augenblick bremsen, der Rollstuhlfahrer erlitt durch den Sturz leichte Kopfverletzungen. 

Früheren Berichten zufolge sollen sich Opfer und mutmaßlicher Täter gekannt und zuvor gestritten haben.

Der Angeklagte ist einschlägig vorbestraft. 2002 war er wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Im Juni 2019 wurde der 69-Jährige vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.

Die Schwurgerichtskammer hat vorerst drei Verhandlungstage bis Mitte November terminiert.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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