Hessen will Mietpreisbremse Ende November ausweiten

Wiesbaden - Hessen will die Mietpreisbremse bei Neuvermietung deutlich ausweiten. 

Die sogenannte "Mietpreisbremse" soll den Anstieg der Mieten in einem Ort begrenzen (Symbolbild).
Die sogenannte "Mietpreisbremse" soll den Anstieg der Mieten in einem Ort begrenzen (Symbolbild).  © dpa/Marijan Murat

Statt in bislang 31 Kommunen soll die Regel künftig in 48 Städten und Gemeinden gelten, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Bei der Mietpreisbremse wird eine Erhöhung bei Wiedervermietungen auf maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete gedeckelt.

In diesen 48 Kommunen soll es außerdem verlängerte Kündigungssperrfristen bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen geben.

Die Erhöhung von Mieten bei bestehenden Verträgen wird stärker begrenzt als ohnehin vorgeschrieben.

Ein entsprechender Verordnungsentwurf wurde laut Ministerium an die Spitzenverbände der Kommunen und der Wohnungswirtschaft sowie an Mieter- und Vermieterorganisationen verschickt. 

Die Regel soll Ende November in Kraft treten.

Wohnungsnot und hohe Mieten in Frankfurt am Main

Die Wohnungsnot in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet ist schon seit langer Zeit ein wichtiges Thema in der Region.

Der Mangel an Wohnungen führt auch zu hohen Mieten in der Mainmetropole Frankfurt (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa/Marijan Murat

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