Nach Abseilaktion an Autobahnen von Umweltaktivisten: Das sind die Konsequenzen

Frankfurt am Main - Nach mehreren Abseilaktionen von Autobahnbrücken im Rhein-Main-Gebiet (TAG24 berichtete) sind gegen elf Gegner des Weiterbaus der Autobahn 49 Haftbefehle wegen Nötigung erlassen worden. 

Die elf Aktivisten hatten sich am Montag den Ermittlungen zufolge von Brücken an den Autobahnen 3, 5 und 661 abgeseilt.
Die elf Aktivisten hatten sich am Montag den Ermittlungen zufolge von Brücken an den Autobahnen 3, 5 und 661 abgeseilt.  © Wiesbaden112

Dies sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch. Gegen zwei Umweltaktivisten seien diese gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden. 

Neun Personen seien in Untersuchungshaft. Die elf Aktivisten hatten sich am Montag den Ermittlungen zufolge von Brücken an den Autobahnen 3, 5 und 661 abgeseilt. 

Mit den Aktionen hatten sie gegen den Weiterbau der A49 in Mittelhessen protestiert, für den Bäume im Herrenwald bei Stadtallendorf (Landkreis Marburg-Biedenkopf) gefällt werden.  Rodungsarbeiten stehen auch im Dannenröder Forst bei Homberg/Ohm an. 

Die Abseilaktionen hatten im morgendlichen Berufsverkehr für kilometerlange Staus gesorgt.

Titelfoto: Wiesbaden112

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