Nächster Warnstreik in Hessen: Öffentlicher Dienst legt Arbeit für mehr Lohn nieder

Frankfurt am Main - Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Hessen haben am Dienstag erneut ihre Arbeit niedergelegt. 

Rund 1100 Delegierte versammelten sich in Frankfurt am Main, um für die Anhebung der Gehälter zu demonstrieren (Symbolfoto).
Rund 1100 Delegierte versammelten sich in Frankfurt am Main, um für die Anhebung der Gehälter zu demonstrieren (Symbolfoto).  © DPA/Arne Dedert

Rund 1100 Delegierte versammelten sich in Frankfurt, um für die Anhebung der Einkommen zu demonstrieren, wie Verdi Hessen mitteilte. "Die Zahl der Streikenden dürfte höher liegen", sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft. 

Es seien unter anderem Beschäftigte aus der Altenpflege, aus Kindertagesstätten, von den städtischen Bühnen, der Frankfurter Stadtverwaltung, Kliniken und aus der sozialen Arbeit versammelt gewesen. 

Auch Auszubildende aus ganz Hessen seien vor Ort gewesen.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen unter anderem eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent.

Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro monatlich angehoben werden. Die Verhandlungen werden am 22. Oktober in Potsdam fortgesetzt.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

Mehr zum Thema Frankfurt am Main:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0