Schwerster sexueller Missbrauch an Säuglingen und Kleinkindern

Frankfurt am Main - Die Polizei hat bei einer groß angelegten Aktion 32 Wohnungen in ganz Hessen durchsucht. Insgesamt stehen 35 Männer im Verdacht, es geht um Kinderpornografie, welche "zum größten Teil schwerste sexuelle Missbrauchshandlungen an Säuglingen und Kleinkindern" zeigt, wie ein Sprecher erklärte.

Die Polizei in Hessen rückte zu einer groß angelegten Aktion gegen den Besitz von Kinderpornografie aus. (Symbolbild)
Die Polizei in Hessen rückte zu einer groß angelegten Aktion gegen den Besitz von Kinderpornografie aus. (Symbolbild)  © Montage: Dorothee Barth/dpa, Marius-Becker/dpa, Florian Gürtler/TAG24

An der Aktion waren in den zurückliegenden drei Tagen 289 Ermittlerinnen und Ermittler der hessischen Polizei beteiligt, wie am Donnerstag von der federführenden Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main mitgeteilt wurde.

Den Verdächtigen im Alter von 17 bis 60 Jahren werde die Beschaffung und der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen.

Bei den Durchsuchungen seien zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger, sichergestellt worden, die nun digital-forensisch ausgewertet würden.

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Die Beschuldigten sollen sich das kinderpornografische Material zwischen dem Oktober 2017 und dem September 2019 über zwei "öffentliche Links eines Filehosting-Dienstes" beschafft haben, wie der Sprecher weiter ausführte.

Ausgelöst wurden die Ermittlungen demnach durch einen Hinweis des ausländischen Filehosting-Dienstes.

Ermittlungen gegen 35 Männer im Alter von 17 bis 60 Jahren

"Für den Besitz und die Besitzverschaffung kinderpornografischer Inhalte sieht das Strafgesetzbuch seit dem 1. Juli dieses Jahres einen Strafrahmen von einem bis fünf Jahren Freiheitsstrafe vor. Bis zum 1. Juli dieses Jahres waren solche Taten mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bewehrt", teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main weiter mit.

Die Ermittlungen gegen die 35 verdächtigen Männer aus Hessen dauern an.

Titelfoto: Montage: Dorothee Barth/dpa, Marius-Becker/dpa, Florian Gürtler/TAG24

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