Polizei sieht Erfolge nach verstärktem Einsatz in Bahnhofsviertel

Frankfurt am Main - Die Polizei hat eine positive Zwischenbilanz ihres verstärkten Einsatzes im Frankfurter Bahnhofsviertel gezogen.

Mehr als 15.500 Personen wurden im Frankfurter Bahnhofsviertel kontrolliert.
Mehr als 15.500 Personen wurden im Frankfurter Bahnhofsviertel kontrolliert.  © Arne Dedert/dpa

Bis Ende Oktober seien mehr als 1800 Strafverfahren eingeleitet, mehr als 1000 freiheitsentziehende Maßnahmen getroffen und mehr als 120 Haftbefehle vollstreckt worden, teilte das Polizeipräsidium am Freitag mit. 

Mehr als 15.500 Personen seien kontrolliert und fast 2600 Platzverweise erteilt worden. Die Polizei hatte Ende Juni ihren Einsatz in der Gegend verstärkt. Sieben Kilogramm Rauschgift plus 1000 XTC-Tabletten gingen den Beamten ins Netz. 

Unter den Strafverfahren befinden sich rund 100 wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln, teilweise auch wegen gewerbsmäßigen Handels. Mehrere albanische Drogenhändler mit Touristenvisa seien abgeschoben worden.

Da die Bordelle wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, nahm die Straßenprostitution zu. Dagegen setze man wöchentliche Kontrollen gemeinsam mit dem Ordnungsamt, teilte die Polizei mit. Sieben Strafverfahren und zahlreiche Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit seien eingeleitet worden.

Trend in Frankfurt gemeinsam mit Stadt und Justizbehörden fortsetzen

"Wir haben mit der Intensivierung unseres ohnehin hohen Engagements die negative Entwicklung, die im Sommer zu beobachten war, aufhalten können", sagte Polizeipräsident Gerhard Bereswill. Positive Reaktionen seien auch aus der Bevölkerung, von Gastronomen und Pendlern gekommen. 

Ziel sei nun, den Trend gemeinsam mit der Stadt und den Justizbehörden fortzusetzen.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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