Prostituierte und Rotlicht-Betriebe fordern Ende des Corona-Lockdowns

Frankfurt am Main - Die Forderung nach Öffnung von Bordellen und anderen Prostitutionsbetrieben in Hessen steht im Mittelpunkt einer Kundgebung an diesem Samstag (12 Uhr) auf dem Frankfurter Opernplatz.

Die Prostitution hat sich auf einen illegalen Straßenstrich verlagert.
Die Prostitution hat sich auf einen illegalen Straßenstrich verlagert.  © Andreas Arnold/dpa

Unter dem Motto "Grünes Licht fürs Rotlicht!" fordern Prostituierte und Betreiber von Laufhäusern Perspektiven von der Politik. Anschließend ist eine Demonstration ins Bahnhofsviertel geplant (15 Uhr). 

Aufgerufen hat der Hilfeverein für Prostituierte, Doña Carmen. Seit Mitte März müssen die Prostitutionsbetriebe im Land wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben.

Die Betreiberin eines der Laufhäuser für Prostituierte im Bahnhofsviertel, Nadine Maletzki, kritisierte die strikte Corona-Regelung in Hessen. 

Die Prostitution habe sich dadurch auf einen illegalen Straßenstrich verlagert. Die Laufhäuser dagegen könnten Hygienevorschriften und Kontaktverfolgung gewährleisten.

Andere Bundesländer hätten die Bestimmungen längst gelockert. "Kein einziger Corona-Fall ist danach bekannt geworden", sagte Maletzki.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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