Videodreh: Rapper Kollegah löst Polizei-Einsatz in Frankfurt aus

Frankfurt am Main - Der Dreh eines Musikvideos des Rappers Kollegah (36) hat in Frankfurt einen größeren Polizei-Einsatz ausgelöst.

Das Foto aus dem Oktober 2018 zeigt den Rapper Kollegah (36).
Das Foto aus dem Oktober 2018 zeigt den Rapper Kollegah (36).  © Matthias Balk/dpa

Das bestätigte ein Sprecher der Behörde am Sonntag.

Zeugen hatten sich am Samstag gegen 16.10 Uhr gemeldet, weil im Bahnhofsviertel der Stadt in der Münchener Straße scheinbar ein Juweliergeschäft mit Schusswaffen überfallen wurde.

Jedoch habe es sich bei der vermeintlichen Straftat um eine Filmszene für das Musikvideo gehandelt.

Ohne das zu wissen, seien Einsatzkräfte der Polizei am Tatort eingetroffen. "Zur Überraschung aller stellte sich in diesem Moment heraus, dass es sich bei dem 'Überfall' um einen Videodreh eines bekannten Rappers handelte", hieß es von der Behörde am Sonntag. 

Auch seien die fünf gefundenen Schusswaffen nicht echt gewesen.

Der Produzent des Drehs habe es versäumt, die Polizei über "sein äußerst öffentlichkeitswirksames Vorhaben zu unterrichten", hieß es weiter.

Zwar habe eine Drehgenehmigung der Stadt Frankfurt bestanden. Die Beteiligten des Drehs müssten aber wegen des "Führens von Anscheinswaffen" nun mit einem Verfahren rechnen.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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