Schärfere Corona-Kontrollen ab heute am Frankfurter Flughafen

Frankfurt am Main - Die Bundespolizei am größten deutschen Flughafen Frankfurt intensiviert ab heute die Kontrollen bei Flügen aus 32 Hochrisikogebieten der Corona-Pandemie.

Die Überprüfungen finden nach Angaben der Bundespolizei in Frankfurt noch vor der eigentlichen Grenzkontrolle statt - und zwar direkt an den Flugzeugen (Symbolbild).
Die Überprüfungen finden nach Angaben der Bundespolizei in Frankfurt noch vor der eigentlichen Grenzkontrolle statt - und zwar direkt an den Flugzeugen (Symbolbild).  © dpa/Frank Rumpenhorst

Dabei werden auch die erforderlichen Einreisevoraussetzungen konsequent überprüft, teilte die Bundespolizeidirektion am Samstagabend in Frankfurt mit.

Kontrolliert werden sollen vor allem die Einreiseanmeldungen und der Nachweis über einen aktuellen, negativen Corona-Test.

Auch am Flughafen München mobilisiert die Bundespolizei nach Informationen des "Spiegels" deutlich mehr Beamte, um alle landenden Passagiere überprüfen zu können.

Die Überprüfungen finden nach Angaben der Bundespolizei in Frankfurt noch vor der eigentlichen Grenzkontrolle statt - und zwar direkt an den Flugzeugen.

Am Sonntag sollen davon voraussichtlich 17 Flüge aus fünf Ländern betroffen sein. Alle Maßnahmen werden demnach in enger Abstimmung mit den Gesundheitsämtern, der Landespolizei Hessen sowie dem Flughafenbetreiber und den betreffenden Airlines vorgenommen.

Sogenannte Hochinzidenzgebiete sind Länder mit deutlich höheren Infektionszahlen als in Deutschland. Der Grenzwert ist in der Regel eine Inzidenz von 200.

Zahlreiche Länder sind bereits in diese Kategorie eingeordnet. Am Sonntag kommen unter anderem Estland, Israel, Portugal und die Vereinigten Arabischen Emirate hinzu.

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst

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