Schaulustige bedrängen und beleidigen Polizisten bei Festnahme

Frankfurt am Main - Bei der Festnahme eines Mannes sind Polizisten in Frankfurt nach Darstellung des Polizeipräsidiums bedrängt und beleidigt worden.

Die Polizisten mussten Verstärkung rufen (Symbolfoto).
Die Polizisten mussten Verstärkung rufen (Symbolfoto).  © 123rf/Udo Herrmann

Die Beamten seien eigentlich zu einer Auseinandersetzung an einem Kiosk gerufen worden, berichtete das Polizeipräsidium am Donnerstag. 

Dabei habe sich herausgestellt, dass gegen einen leicht verletzen Mann ein Haftbefehl vorliegt. Der angetrunkene 38-Jährige sei kooperativ gewesen, bis sich am Mittwochabend ein völlig Unbeteiligter lautstark eingemischt habe. 

Infolgedessen sei er aggressiv geworden.

Die Polizisten hätten ihn zu Boden gebracht, ihn festgehalten und dabei auch kurzzeitig per Knie seinen Kopf fixiert. 

In kurzer Zeit hätten sich bis zu 40 Schaulustige versammelt. 

"Sie bedrängten die Einsatzkräfte, filmten, näherten sich ihnen zum Teil bis auf wenige Zentimeter, und einige beleidigten die Beamten lautstark." Daraufhin hätten die Polizisten Unterstützung angefordert, erst dann habe sich die Situation beruhigt.

Gegen den 52-Jährigen, der sich eingemischt hatte, wurde ein Strafverfahren wegen Störung von Amtshandlungen und Beleidigung eingeleitet. 

Gegen den 38-Jährigen, der 1,8 Promille Alkohol intus hatte, läuft nun ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Titelfoto: 123rf/Udo Herrmann

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