Schüsse in Frankfurt: Zahlreiche Polizisten umstellen Park

Frankfurt am Main - Eine ganze Salve von Schüssen wurde am Dienstagabend in Frankfurt am Main abgefeuert! Ein Großaufgebot der Polizei rückte umgehend aus.

Schüsse in Frankfurt: Zahlreiche Einsatzkräfte umstellten am Dienstagabend den Niddapark. (Symbolbild)
Schüsse in Frankfurt: Zahlreiche Einsatzkräfte umstellten am Dienstagabend den Niddapark. (Symbolbild)  © Montage: André Hirtz/dpa, Boris Roessler/dpa

Die Schüsse fielen gegen 21.15 Uhr in rascher Folge im Frankfurter Stadtteil Hausen. Mehrere Anwohner alarmierten daraufhin die Polizei über den Notruf.

Die Einsatzkräfte waren rasch vor Ort und umstellten den Niddapark, aus dem heraus zuvor die Schüsse zu hören gewesen waren.

"Anschließend durchkämmten die Beamtinnen und Beamten das Gebiet. Dabei trafen sie in Höhe einer Autobahnbrücke der Bundesautobahn 66 einen jungen Mann an und fanden bei dem 22-Jährigen eine geladene Schreckschusswaffe auf", schilderte ein Sprecher das weitere Geschehen.

In der Nähe des jungen Mannes seien zudem "mehrere Hülsen verschossener Schreckschussmunition" aufgefunden worden.

Der 22-Jährige sei im Besitz eines kleinen Waffenscheins, der zum Führen von Schreckschusspistolen berechtige. Dennoch müsse sich der Mann nun wegen des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit verantworten.

Auch mit Waffenschein hatte er nicht das Recht, die Schreckschusspistole in der Öffentlichkeit abzufeuern, erklärte der Polizeisprecher.

Titelfoto: Montage: André Hirtz/dpa, Boris Roessler/dpa

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