So will Frankfurt dem Party-Müll am Feier-Hotspot Opernplatz Herr werden

Frankfurt am Main - Die einen feiern, die anderen wollen schlafen - spontane Partys sorgen derzeit in Frankfurt immer wieder für Ärger zwischen Feiernden und Anwohnern. 

Menschen stehen dicht gedrängt auf dem Opernplatz. Clubs sind geschlossen, Bars müssen auf Abstandsregeln achten. Auf öffentlichen Plätzen bietet sich ein anderes Bild.
Menschen stehen dicht gedrängt auf dem Opernplatz. Clubs sind geschlossen, Bars müssen auf Abstandsregeln achten. Auf öffentlichen Plätzen bietet sich ein anderes Bild.  © dpa/Andreas Arnold

Müllmengen, Wildpinkler, Lärm und teilweise aggressives Verhalten haben auch Polizei und Ordnungsamt immer wieder etwa auf dem Frankfurter Opernplatz, am Mainufer und auf anderen Plätzen der Stadt beschäftigt. Zur Entwicklung der Party-Hotspots dürfte auch die coronabedingte Schließung von Clubs und Diskotheken beigetragen haben.

Speziell für den Opernplatz haben Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und Sicherheitsdezernent Markus Frank am Donnerstag zusätzliche Maßnahmen angekündigt. So sollen zusätzliche Mülltonnen aufgestellt werden. 

Auch eine zusätzliche nächtliche Reinigung kurz vor Mitternacht sei geplant. "Wir haben Verständnis dafür, dass sich die Menschen im öffentlichen Raum treffen, um den Feierabend und das Wochenende einzuläuten. 

Aber wir haben kein Verständnis dafür, wenn dabei keine Rücksicht auf die Umwelt genommen wird", sagte Heilig. Frank zeigte sich besorgt über hohes Aggressionspotenzial zu später Stunde. 

Hinterlassenschaften der feiernden stehen auf dem Opernplatz.
Hinterlassenschaften der feiernden stehen auf dem Opernplatz.  © dpa/Andreas Arnold

"Was aber gar nicht geht ist, dass zu Lasten der Anwohnerschaft und der Steuerzahlenden gefeiert wird", betonte er und kündigte mehr Einsätze der Stadtpolizei, Jugendschutz- und Parkraumkontrollen an.

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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