Startschuss für Umbau der B-Ebene am Frankfurter Hauptbahnhof

Frankfurt am Main - Die in die Jahre gekommene B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs wird zu einer großen Baustelle. 

Auch der Hauptbahnhofs-Vorplatz soll schöner werden (Symbolfoto).
Auch der Hauptbahnhofs-Vorplatz soll schöner werden (Symbolfoto).  © Andreas Arnold/dpa

Am Montag (9 Uhr) beginnt der seit Jahren geplante Umbau des unterirdischen Bereichs, in dem sich zahlreiche Geschäfte und die Zugänge zur U- und S-Bahn befinden. 

Die Baugenehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt liegt seit Anfang 2019 vor, der Baubeginn war für die zweite Jahreshälfte 2020 vorgesehen.

Der voraussichtliche Abschluss der Modernisierung war bisherigen Angaben zufolge für Ende 2024 geplant. Die B-Ebene soll freundlicher und übersichtlicher werden, dies solle das Sicherheitsgefühl der Reisenden erhöhen, hatte die Bahn erklärt. 

Auch das Umsteigen zwischen Fernzügen und S-Bahnen solle einfacher werden.

Im Anschluss soll dann der Vorplatz des Bahnhofs erneuert und freundlicher gestaltet werden. Der Frankfurter Hauptbahnhof gehört zu den wichtigsten Verkehrsknoten bundesweit, vor der Corona-Krise zählte er täglich rund eine halbe Million Reisende und Besucher.

Weitere riesige Bauarbeiten könnten auf den Bahnhof zukommen: Der Bund plant einen Fernbahntunnel, der den Kopf-Bahnhof unterirdisch aus dem Frankfurter Osten erreichen soll. 

Zuletzt waren dafür 3,5 Milliarden Euro angesetzt. Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie wurden für Anfang kommenden Jahres angekündigt.

Update, 11.22 Uhr: Umbau der B-Ebene am Frankfurter Hauptbahnhof hat begonnen

Moderner, heller, übersichtlicher: Am Frankfurter Hauptbahnhof hat der Umbau der in die Jahre gekommenen B-Ebene begonnen. "Wir sorgen für eine offene Gestaltung, eine einladende Beleuchtung und einen völlig neuen Einkaufs- und Gastronomiebereich", erklärte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn am Montag.

Der Bahnhof, an dem zu normalen Zeiten etwa 500.000 Reisende täglich unterwegs sind, solle wieder zu einem attraktiven Aushängeschild der Stadt werden.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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