Stephan Ernst will sich Fragen der Familie Lübcke stellen

Frankfurt am Main - Im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird der mutmaßliche Täter Stephan Ernst an diesem Donnerstag (10 Uhr) Fragen der Familie Lübcke beantworten.

Ernst (47, r.) will sich den Fragen der Familie Lübcke stellen (Archivfoto).
Ernst (47, r.) will sich den Fragen der Familie Lübcke stellen (Archivfoto).  © Thomas Lohnes/AFP Pool /dpa

Das hatte sein Verteidiger angekündigt. Die Witwe und die beiden Söhne des CDU-Politikers treten in dem Prozess vor dem Oberlandesgericht Frankfurt als Nebenkläger auf.

In ihrer Zeugenaussage hatte Irmgard Braun-Lübcke eindringlich an Ernst appelliert, die noch offenen Fragen der Familie zu beantworten und vor allem Auskunft über die letzten Momente im Leben Lübckes zu geben.

Der 47 Jahre alte Deutsche Stephan Ernst ist wegen Mordes angeklagt. Er soll Lübcke im Juni 2019 auf der Terrasse von dessen Wohnhaus erschossen haben.

Außerdem ist Ernsts ehemaliger Arbeitskollege Markus H. wegen Beihilfe angeklagt.

Er soll Ernst politisch beeinflusst haben. Die Bundesanwaltschaft geht von einem rechtsextremistischen Tatmotiv aus.

Update, 12.15 Uhr: Stephan Ernst schildert letzte Momente im Leben von Walter Lübcke

In den letzten Momenten vor dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hatte der CDU-Politiker nach Angaben des mutmaßlichen Täters Stephan Ernst keine Chance, sich körperlich zu wehren.

Ernst ging in seiner Erklärung am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Frankfurt auf Fragen der Familie Lübcke ein (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Thomas Lohnes/AFP Pool /dpa

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