Es geht um Millionen: Wurde Weltklasse-Dressurpferd Cosmo beinahe umgebracht?

Frankfurt am Main - Angebliche Fehler bei der Behandlung des Olympia-Pferdes Cosmo stehen vom Donnerstag an im Mittelpunkt eines Schadensersatzprozesses vor dem Landgericht Frankfurt

Das Dressurpferd Cosmo beim Großen Dressurpreis von Aachen.
Das Dressurpferd Cosmo beim Großen Dressurpreis von Aachen.  © dpa/Friso Gentsch

Der Besitzer des wertvollen Tieres aus Bad Homburg verlangt von einer Tierklinik acht Millionen Euro Schadensersatz für den Wertverlust des durch die medizinischen Maßnahmen des Krankenhauses angeblich geschädigten Tieres. 

So sei Cosmo durch diverse Koliken und einen Nierenschaden nur noch eingeschränkt einsatzbereit gewesen. AZ 2/19 O 192/18. Die streitenden Parteien treffen sich zum ersten Mal vor Gericht. 

Ein Urteil wird nach Angaben einer Gerichtssprecherin daher noch nicht erwartet.

Tiermedizinisches Gutachten soll Klärung schaffen

Update 16.13 Uhr: Vor Gericht lief am ersten Verhandlungstag alles auf ein tiermedizinisches Gutachten hinaus, das vom Gericht in Auftrag gegeben und zur Grundlage eines möglichen Urteils gemacht werden müsse. 

Die Vorsitzende Richterin verlangte von den Rechtsanwälten des Pferdebesitzers und den beklagten Tiermedizinern darüber hinaus zusätzliche Details zur Art der Behandlung und den verabreichten Medikamenten.

Dem Pferdehalter zufolge wurde Cosmo an den Nieren geschädigt und war zumindest zeitweise nicht mehr einsatzfähig. Eine erste Frist gewährte die Richterin bis Anfang April. 

Dem Vernehmen nach dürfte sich der Prozess jedoch bis mindestens zum Ende des Jahres hinziehen.

Der Prozess findet vor dem Landgericht in Frankfurt statt (Symbolbild).
Der Prozess findet vor dem Landgericht in Frankfurt statt (Symbolbild).  © dpa/Fredrik von Erichsen

Titelfoto: dpa/Friso Gentsch

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