Drei Tote nach schrecklichem Autounfall: So schwer traf Seelsorger das Unglück

Hofheim - Auch zwei Tage nach dem verheerenden Verkehrsunfall mit drei Toten im hessischen Hofheim am Taunus (TAG24 berichtete), sitzen Schock und Trauer noch immer tief. 

Drei Notfallseelsorger stehen vor einem Baum nahe des Unfallortes bei Hofheim. Hier starben bei einem Crash drei junge Männer im Alter von 17 bis 18 Jahren.
Drei Notfallseelsorger stehen vor einem Baum nahe des Unfallortes bei Hofheim. Hier starben bei einem Crash drei junge Männer im Alter von 17 bis 18 Jahren.  © Wiesbaden112/Heiko Hahnenstein

Es war gegen 21 Uhr, als auf der Landstraße 3018 ein SUV mit vier jungen Männern im Alter von 17 bis 19 Jahren an Bord aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abkam, in die Böschung rauschte und gegen einen Baum krachte.

Der Wagen wurde bei dem Aufprall vollkommen zerfetzt, die drei Beifahrer im Alter von 17 bis 18 Jahren starben noch an der Unfallstelle. Der 19-jährige Fahrer des Geländewagens kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik.

Nicht nur für die Retter war dies ein Einsatz, der sie an ihre Grenzen brachte. Auch für die Notfallseelsorger war es ein Fall, der sie keinesfalls kalt ließ. Drei der insgesamt vier ehrenamtlichen Mitglieder der Notfall-Seelsorge des Main-Taunus-Kreises, die den Schrecken miterleben mussten, schilderten am Tag nach dem Crash, wie sehr sie das Erlebte mitgenommen hatte.

Sie waren es auch, die die bittere Nachricht gemeinsam mit der Polizei an die Eltern der Verstorbenen weitergeben mussten. So war es kaum verwunderlich, dass am Tag nach dem schockierenden Unfall die Tränen flossen, als der Ort des Geschehens noch einmal begangen wurde.

Am Unfallort wurden mittlerweile Blumen und Erinnerungsstücke niedergelegt, auch ein Foto eines Toten wurde an dem Baum, an dem das Auto aufschlug, angebracht. 

Der SUV wurde bei dem Unfall vollkommen zerfetzt.
Der SUV wurde bei dem Unfall vollkommen zerfetzt.  © Michael Ehresmann/Wiesbaden112/dpa

Hier gab es auch für die Hinterbliebenen die Möglichkeit nochmals gemeinsam um den schrecklichen Verlust zu trauern.

Titelfoto: Wiesbaden112/Heiko Hahnenstein

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