VW kracht in stehenden Transporter: Kleinkind muss reanimiert werden

Wiesbaden - Folgenschwerer Crash am Donnerstagmittag in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Hierbei krachte ein Auto in einen abgestellten Transporter. Ein Kleinkind sowie die Beifahrerin des VW wurden schwer verletzt.

Am Donnerstagmittag kam es in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zu einem schweren Unfall.
Am Donnerstagmittag kam es in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zu einem schweren Unfall.  © Wiesbaden112/Robin von Gilgenheimb

Über den Zwischenfall setzte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Westhessen in Kenntnis. Demnach habe sich der blaue Volkswagen Polo gegen 12.40 Uhr auf dem Wiesbadener Loreleiring befunden.

In dem Auto saßen insgesamt fünf Personen, drei Kleinkinder im Alter von eineinhalb bis fünf Jahren sowie eine 42 Jahre alte Frau und der 67-jährige Fahrer. Dieser hatte ersten Ermittlungen zufolge wohl den auf der rechten Spur abgestellten Transporter übersehen und krachte bei voller Fahrt in das Fahrzeug.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Beifahrerin sowie das jüngste der an Bord befindlichen Kinder schwer verletzt. Die Verletzungen des Kindes seien sogar derart dramatisch gewesen, dass es noch am Unfallort reanimiert werden musste.

Die getroffenen Maßnahmen seien jedoch laut Aussagen der Polizei erfolgreich gewesen, sodass der Zustand des Kleinkindes stabilisiert werden und somit der Transport in eine nahegelegene Klinik ermöglicht werden konnte.

Auch die 42-jährige Frau kam aufgrund ihrer Blessuren in ein Krankenhaus. Für die restlichen Insassen hatte der Unfall ein weitaus glimpflicheres Ende genommen. Dennoch kamen sie vorsorglich allesamt zur weiteren Beobachtung in eine Klinik.

Schwerer Unfall in Wiesbaden: Kleinkind erfolgreich reanimiert

Wie es genau zu dem folgenschweren Crash gekommen war, sollen die weiteren Ermittlungen unter Hinzunahme eines Sachverständigers klären.

Der Loreleiring wurde für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Rettungsarbeiten zwischen der Dotzheimer Straße und der Oestricher Straße bis etwa 15.30 Uhr voll gesperrt.

Zeugen des Zwischenfalls sind dazu angehalten sich unter der Rufnummer 0611/3452340 an das 3. Polizeirevier in Wiesbaden zu wenden.

Titelfoto: Wiesbaden112/Robin von Gilgenheimb

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