Wegen Trennung Ex-Freundin vor Supermarkt getötet: Revision eingelegt

Frankfurt am Main - Nach dem Urteilsspruch im Verfahren um eine tödliche Messerattacke vor einem Frankfurter Supermarkt ist Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt worden.

Das vorläufige Urteil wurde in Frankfurt gefällt (Symbolfoto).
Das vorläufige Urteil wurde in Frankfurt gefällt (Symbolfoto).  © Fredrik von Erichsen/dpa

Dazu hätten sich Verteidigung und der Anwalt der als Nebenkläger vor Gericht vertretenen Angehörigen der Toten entschieden, wie das Landgericht Frankfurt am Dienstag mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft akzeptierte indes das Urteil vom vergangenen Montag (21. Dezember).

Der 44 Jahre alte Angeklagte war vom Landgericht wegen Totschlags zu 12 Jahren Haft verurteilt worden.

Er hatte nach Überzeugung des Gerichts im Oktober vergangenen Jahres seine 24 Jahre alte Ex-Freundin vor einem Supermarkt in Frankfurt-Bornheim mit 33 Messerstichen getötet. Das Messer war zuvor von den beiden gekauft und von der Frau bezahlt worden.

Vor Gericht hatte der Mann die Tat eingeräumt. Das Gericht hatte ihn nicht wegen Mordes verurteilt, weil der über die vorangegangene Trennung enttäuschte 44-Jährige die Arglosigkeit der Frau nicht konkret ausgenutzt habe, ihr nicht aufgelauert sei und sie nicht aus einem Hinterhalt angegriffen habe.

Titelfoto: Fredrik von Erichsen/dpa

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