Weihnachtsmarkt Frankfurt: Wie verhalten sich die Leute bisher?

Frankfurt am Main - Maske, Abstand und wenig Gedränge auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt am ersten Adventssamstag.

Maskenpflicht gilt natürlich auch auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt.
Maskenpflicht gilt natürlich auch auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt.  © Andreas Arnold/dpa

Eine Sprecherin der Frankfurt Touristik hat sich am Samstag zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsmarkts gezeigt, der von der anhaltenden Corona-Pandemie geprägt ist. "Die Besucherzahlen sind weit unter denen eines normalen Jahres, aber wir sind froh, dass die Leute wirklich sehr diszipliniert sind", sagte Ines Philipp.

Nur einzelne Menschen seien ohne Mund-Nasen-Maske unterwegs und würden von Polizei und Mitarbeitern des Ordnungsamts auf die geltenden Corona-Maßnahmen hingewiesen.

"Die Menschen, die hierherkommen, wollen einen Weihnachtsmarkt - und sie wissen, dass er nicht so sein kann wie 2019", sagte Philipp.

Schon durch bauliche Maßnahmen hätten die Organisatoren sichergestellt, dass "alles in Bewegung bleibt und Engstellen vermieden werden."

Extra breite Gänge, eine Reduzierung von gut 200 auf 170 Buden, Maskenpflicht sowie 2G an den Glühweinständen und eine zusätzliche Fläche am Roßmarkt sollen den Besuch des Weihnachtsmarktes sicher machen.

Unter Corona-Bedingungen sei die Besucherzahl wohl etwa 50 Prozent niedriger, schätzte Philipp. Bustouristen blieben ebenso aus wie Besucher aus dem Ausland. "Die Busparkplätze sind leer."

An Wochentagen drücke der Trend zur Arbeit im Home-Office die Besucherzahlen - ein spontaner Weihnachtsmarktbummel mit Kollegen ist im zweiten Coronajahr in der Regel nicht möglich.

In guten Jahren würden auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt zwischen 2,5 und drei Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet, so Philipp. "In diesem Jahr ist das klar darunter - und das ist auch gut so", betonte sie angesichts der hohen Infektionszahlen.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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