Weil er keine Maske tragen wollte: Mann fälscht Attest und fliegt auf

Frankfurt am Main - Weil er bei einer Maskenkontrolle am Frankfurter Flughafen ein gefälschtes ärztliches Attest vorgezeigt haben soll, steht am Donnerstag (11.30 Uhr) ein 32 Jahre alter Fluggast vor dem Amtsgericht Frankfurt. 

Die Fälschung fiel am Frankfurter Flughafen auf. (Symbolfoto)
Die Fälschung fiel am Frankfurter Flughafen auf. (Symbolfoto)  © Christoph Schmidt/dpa

Mit der falschen Bescheinigung soll er im Juli versucht haben, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu umgehen. 

Das Attest soll er sich aus dem Internet heruntergeladen und mit der angeblichen Unterschrift eines Arztes versehen haben. 

Gegen einen Strafbefehl über 800 Euro Geldstrafe (20 Tagessätze) legte er Einspruch ein.

Der Prozess soll an einem Verhandlungstag abgeschlossen werden.

Update, 14 Uhr: Außergerichtliche Einigung um falsches Attest gegen Maskenpflicht

Ohne Gerichtsverhandlung ist am Donnerstag ein Verfahren um ein falsches ärztliches Attest gegen die Maskenpflicht zu Ende gegangen.

Der 32-Jährige und das Gericht einigten sich "auf schriftlichem Wege", wie das Amtsgericht Frankfurt mitteilte. Weitere Einzelheiten gab das Gericht nicht bekannt.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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