Lockerung der Corona-Maßnahmen: Das ändert sich ab heute in Frankfurt und ganz Hessen

Wiesbaden - Die Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Pandemie schreiten in Hessen voran. Gleichzeitig werden die Regeln beim Einkaufen strenger. Ein Überblick:

Sybille Zoller (l.) und Andreas Gußmann-Kort stehen hinter der Theke in einem Frankfurter Laden für Nähartikel, der nach der wochenlangen Schließung wegen der Corona-Pandemie wieder geöffnet hat (Symbolbild).
Sybille Zoller (l.) und Andreas Gußmann-Kort stehen hinter der Theke in einem Frankfurter Laden für Nähartikel, der nach der wochenlangen Schließung wegen der Corona-Pandemie wieder geöffnet hat (Symbolbild).  © dpa/Frank Rumpenhorst

SCHULBEGINN: 

Nach sechs Wochen ohne Schulunterricht in Klassenzimmern kehren am Montag die ersten Schüler zurück. Dies betrifft allerdings nur die Schüler von Abschlussklassen. Einen Schulstart der Viertklässler hatte am Freitag die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs verhindert. Es gelten strenge Hygiene-Maßnahmen. Unter anderem muss ein Mindestabstand von eineinhalb Metern auch an den Tischen eingehalten werden.

MASKENPFLICHT: 

Ein Schutz über Mund und Nase gehört künftig zum Alltag in Hessen - zumindest beim Einkauf und bei Bus- und Bahnfahrten. Die Regelung gilt zudem für Bank- und Postfilialen sowie in Taxis. Masken können auch aus Stoff und selber genäht sein. 

Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können oder eine gesundheitliche Beeinträchtigung haben, müssen keine Maske tragen. Wiederholte Verstöße können mit einem Bußgeld von 50 Euro bestraft werden.

KINDERBETREUUNG: 

Für die Mehrheit der Kinder bleiben die Kitas zu. Das Land hat allerdings die Notbetreuung ausgebaut. Auch für Kinder von Lehrern dürfen sie in Anspruch genommen werden, wenn die Eltern wieder an den Schulen unterrichten. 

Bislang gibt es die Notbetreuung für Kita-Kinder sowie Schüler der Klassen 1 bis 6, wenn deren Eltern arbeiten gehen und bestimmten Berufsgruppen angehören. Dazu zählen etwa Polizisten, Altenpfleger, Feuerwehrleute oder Richter. Außerdem können Alleinerziehende ihre Kinder betreuen lassen - unabhängig vom Beruf.

Busse und Bahnen fahren wieder öfter

BUS UND BAHN FAHREN WIEDER ÖFTER: Viele Verkehrsunternehmen kehren ab Montag schrittweise zum regulären Fahrtenangebot zurück. Wegen der Corona-Pandemie hatten viele Anbieter die Zahl der Fahrten reduziert.

KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN: Mindestabstand und die Begrenzung der Personenzahl bei Treffen sind bis zum 3. Mai weiter gültig. Menschen dürfen nur alleine oder zu zweit aus dem Haus gehen. Ausnahmen gelten für Familien und häusliche Gemeinschaften.

WIRTSCHAFT: Zahlreiche Läden, die wegen des Coronavirus schließen müssten, sind mittlerweile wieder auf - sofern sie eine Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter haben. Unabhängig davon sind auch Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen geöffnet. 

Friseure bleiben noch geschlossen.

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst

Mehr zum Thema Frankfurt am Main:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0