Wohnmobil rutscht von Fährenrampe in den Rhein! Fahrer über Dachluke gerettet

Oberwesel/Frankfurt am Main - Ein älterer Mann ist mit einem Wohnmobil nahe Oberwesel in den Rhein gefahren und durch die Dachluke seines Fahrzeugs gerettet worden.

Die Wasserschutzpolizei barg mithilfe der Feuerwehr das Wohnmobil aus dem Wasser.
Die Wasserschutzpolizei barg mithilfe der Feuerwehr das Wohnmobil aus dem Wasser.  © -/Wasserschutzpolizei/dpa

Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, war der über 70-Jährige aus dem Großraum Frankfurt am Montag über die linksrheinische Rampe der Fähre des Städtchens Kaub in den Fluss geraten.

Der Fährführer habe sich mit seinem in der Nähe fahrenden Schiff sofort dem in der Strömung treibenden Wohnmobil genähert, hieß es.

Ein anderer Mitarbeiter und zwei Passagiere seien auf das Dach des Fahrzeugs gestiegen und hätten den Mann dann geborgen. Er sei alleine in dem Wohnmobil gewesen.

Der "mindestens leichtverletzte" Senior kam laut Wasserschutzpolizei in ein nahes Krankenhaus. Das Wohnmobil sei ans Ufer bugsiert und dort mit Tauen festgebunden worden.

Es sollte vermutlich von einem Spezialkran geborgen werden.

Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Die Ermittlungen der Ursache des ungewöhnlichen Unfalls dauerten an.

Update, 28. Dezember, 18.45 Uhr: Ermittlungen laufen

Wie es zu dem ungewollten Abstecher in den Rhein kam, wird noch ermittelt. Nach einem Bericht der Koblenzer "Rhein-Zeitung" habe der Rentner auf die Fähre warten wollen, als ihm plötzlich schlecht geworden sei.

Titelfoto: -/Wasserschutzpolizei/dpa

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